517 Füwatown
Romano muss sich entscheiden. Zwischen der Liebe und der Musik. Eigentlich will er ein berühmter Rapper werden, zusammen mit den Micsoldaten, seinen Freunden: „In einem Jahr sind wir in den Charts“, sagt er. „Das können wir schaffen. Ganz sicher.“ Aber Romanos Freundin ist schwanger. Und sie hat keine Lust mehr, ihn mit anderen zu teilen.
In 517 FÜWATOWN lassen sich die komplexen Prozesse von Sympathie und Antipathie beziehungsweise Parteinahme, Empörung und Mitleid verzeichnen: zwischen den Personen im Film und bezogen auf den Zuschauer. Regisseur Jakob Schmidt versteht es, diese Gefühlspalette auszuloten und zu problematisieren. Und so muss sich der Zuschauer am Ende des Films eingestehen, dass ein großer Unterschied zwischen den Gefühlen des Protagonisten und einer eigenen, parallel laufenden Gefühlsentwicklung besteht.
Deutschland 2010 / 13 Min. / deutsch / englische UT
Regie: Jakob Schmidt