Dokfest-Archiv

Das Dokfest-Archiv beinhaltet Online-Programminformationen ab dem 12. Kasseler Dokfest

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Installationen

Alle 14 Medieninstallationen der Ausstellung Monitoring auf einen Blick.
Für eine ausführliche Installationsbeschreibung klicken Sie auf das jeweilige Bild.

 

Jan Bode / Yo Adrian, I did it!

Kassel, Rotterdam / 2011

Als würde Rocky sein(e fünf Film-)Leben noch einmal vor dem Spiegel durchgehen und all die Kämpfe resümieren, hat Jan Bode ein resigniertes bis verzweifeltes Rechtfertigungsdrama aufgeführt.



Gair Dunlop / Atom Town: life after technology

Fife (GB) / 2011

Allgemein formuliert entwickelt Gair Dunlop Werke, die sich mit dem entropischen Modernismus auseinandersetzen: Begriffe wie die neue Stadt, die militärische Luftfahrt, das filmische Archiv sowie die Erinnerung des Fortschritts sind dabei von großer Relevanz.



Ulrike Franke, Michael Loeken / OPEL

Bochum / 2010

Die filmische Dokumentation von Ulrike Franke und Michael Loeken entstand im Rahmen des Projektes „Next Generation – Die Zukunft der Stadt“ mit Jugendlichen aus Essen, Bochum, Duisburg und Herne, organisiert vom Schauspiel Essen und dem Schauspielhaus Bochum, in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.



Christoph Girardet / Silberwald

Hannover / 2010

Christoph Girardet untersucht in seinen Videoinstallationen das Medium Film.



Chaja Hertog, Nir Nadler / In het Land der Blinden

Leiden (NL) / 2010

Die langsamen Kamerabewegungen der dreiteiligen Videoarbeit zeigen in malerischen Bildern eine idyllische Landschaft – im Wasser treibende Blätter, vom Wind bewegte Baumwipfel, eine Gänseschar – begleitet von natürlichen und atmosphärischen Geräuschen und Klängen.



Ryota Kuwakubo / The Tenth Sentiment

Tokio / 2010

Die raumgreifende Installation „The Tenth Sentiment“ des japanischen Künstlers Ryota Kuwakubo setzt sich aus zwei unterschiedlichen Ebenen zusammen: die gegenständliche und die projizierte.



Annika Larsson / BLIND

Berlin, Stockholm / 2011

Ein von Dunkelheit umschlossenes Spielfeld, über das ein rasselnder Ball rollt, Menschen, die zwar zielgerichtet in die Kamera schauen, deren Augen jedoch regungslos an uns vorbei ins Leere blicken: Es dauert einige Minuten, bis der Betrachter das Setting des Films und die auftauchenden Personen zuordnen kann.



Dennis Neuschaefer-Rube / The Wizard of Oz experiment

Bielefeld / 2011

Dennis Neuschaefer-Rube setzt sich in seinen Arbeiten thematisch mit Film und Fotografie auseinander, indem er die unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Darstellungsformen dieser beiden Medien untersucht.



Stefan Panhans / SORRY

Hamburg / 2010

Jeder hat das schon erlebt: Freitagnachmittag in der Ferienzeit oder vor einem Bundesligaspiel in einem Großraumabteil eines Hochgeschwindigkeitszugs.



Anu Pennanen / La ruine du regard - Die Ruine des Blickes

Paris, Helsinki, Berlin / 2010

Ein Einkaufszentrum erwacht, wird gereinigt, Obdachlose werden vertrieben, auf einem Platz erscheinen Boulespieler, die Fotografie einer Baugrube aus den 1970er Jahren, Baupläne, eine noch erhaltene Markthalle kommen ins Blickfeld, Rolltreppen rattern, Menschen laufen durch Tunnel, bewegt von Laufbändern, denn dieser Ort scheint auf Bewegung, nicht auf Verweilen ausgelegt zu sein.



Björn Perborg / Geschichten aus dem Koffer

Berlin / 2010

Björn Perborg arbeitet vorwiegend in den Bereichen  Animationsfilm, Video,  Skulptur und Installation.



Ana Esteve Reig / Verlorene Paradiese

Kassel / 2011

Eine junge Frau mit Pferd, ein Cowboy am Lagerfeuer, eine Hausfrau beim Kochen für sich und den kleinen Sohn: Ana Esteve Reig zeichnet in ihrer dreiteiligen Videoinstallation drei verschiedene Rollenbilder, wie wir sie aus realem Alltag oder fiktiver Filmwelt kennen.



Rebecca Ann Tess / A Crime must be Committed

Frankfurt / 2010

Rebecca Ann Tess’ Film „A Crime must be Committed“ ist der zweite Teil einer Trilogie, die stereotype Charakterdarstellungen der europäischen und US-amerikanischen Kino- und Fernsehgeschichte dekonstruiert, indem Szenen und Personen aus Filmen, die für markante Genre-Formen stehen, re-inszeniert und verändert werden.



Rolando Vargas / Eight-Times-Twenty-Five (diptych)

Washington, Baltimore, Bogotá / 2011

Wie sieht das normative Gedächtnis einer Nation über eine andere aus? Diese Frage hat Rolando Vargas in der Arbeit „Eight-Times-Twenty-Five“, 2010 am nicht wenig spannungsgeladenen Beispiel der USA und Kolumbien exemplarisch verfolgt.