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Seelentaucher

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Hochschulportrait - FAMU

17:15 h / Filmladen

Rot sind die Füchse

17:30 h / BALi Kinos

Fiktionsbescheinigung

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Wadim

20:00 h / BALi Kinos

Übersetzung der Wahrnehmung

21:45 h / Filmladen

Day is Done

22:15 h / BALi Kinos

Der Film liegt auf der Straße

22:15 h / Filmladen

Abendland

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Unlike U - Trainwriting in Berlin

10:45 h / Filmladen

HEIMAT SCHWEDEN

12:00 h / BALi Kinos

Dokfest-Brunch

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Ave Maria

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Selbstthematisierung von (Video)Kunst

14:30 h / Gloria Kino

Arab Attraction

15:00 h / Filmladen

ICH KOCH

16:00 h / BALi Kinos

Am langen Ende des Lebens

17:15 h / Filmladen

Fara ad synda - Schwimmen gehen

18:00 h / BALi Kinos

Über Sätze

19:30 h / Filmladen

Kümmel baut

20:00 h / BALi Kinos

Finale

21:45 h / Filmladen

The Good Life

00:00 h / BALi Kinos

Nachtsicht

Chellaponnu

Freitag 11.11.2011 / 15:00 h / Filmladen

Chellaponnu Still 12

Chellaponnu

Regie: Silke Abendschein, Benjamin Schindler
Produktion: Silke Abendschein
Kamera: Benjamin Schindler
A38-Produktions-Stipendium
Weltpremiere
Deutschland, / 01:07:12 / deutsch, englisch / deutsche UT

Was haben das Leben auf einem Hof in der schwäbischen Provinz in den 1960er Jahren und der Alltag in Indien im Jahre 2011 gemeinsam? Auf den ersten Blick zunächst nichts. Wenn man aber nach der Stellung der Frau, ihren (unerfüllten) Wünschen und Träumen fragt, lassen sich Parallelen ziehen.
Vennilla ist 15 und träumt davon, Ärztin zu werden. Manjula kann durch ihren Beruf alleine ihre beiden Söhne ernähren und für deren Ausbildung sorgen. Priyanca möchte einmal so sein wie ihre Mutter und eine eigene Familie haben. Sie arbeitet als Lehrerin. Bindu engagiert sich für die Ausbildung von Frauen, lebt ein eigenständiges Leben und schweigt zu der Frage nach persönlichem Glück.
„Chellaponnu“ bedeutet „Lovely Girl“ und ist die stille Begleitung des ganz alltäglichen Lebens von fünf Frauen - Mütter und Töchter - im indischen Hinterland im Jahr 2011. Der Alltag hier findet fern der aufstrebenden Metropolen des Landes statt, ist geprägt von tiefer Tradition, schwerer körperlicher Arbeit und dem Leben in familiären Strukturen. Der Wunsch, als Frau in der Gesellschaft einen Wert zu haben, ist jedoch selbst in der kleinsten Hütte allgegenwärtig.
Komplementär dazu erzählt Rose aus Deutschland ihre Geschichte. Von ihrem Leben als Hofkind, von dem Wunsch, einen Beruf erlernen zu dürfen, ihrem Weg zur Selbstbestimmtheit und von dem Willen, als Frau im Deutschland der 1960er Jahre ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ein sehr persönlicher Zugang zu dem Leben der Protagonistinnen, der die kulturellen und zeitlichen Unterschiede vergessen macht und nach dem Stellenwert der Frau in der Welt fragt. Formal sehr schön geklammert wird die filmische Erzählung durch die geschickte Montage, die alltägliche Handlungen und Arbeiten der Frauen in Beziehung setzen zu den Off-Erzählungen aus dem deutschen Provinzalltag.