Was läuft noch?
15:00 h / Filmladen

Reine Männersache

15:15 h / BALi Kinos

Das Andere in mir

17:00 h / Gloria Kino

Schlaue Bauern

17:15 h / Filmladen

Meanwhile in Mamelodi

17:30 h / BALi Kinos

Wie wir wurden, was wir sind

19:30 h / Filmladen

Work Hard - Play Hard

20:00 h / BALi Kinos

Subjektive Orte

21:45 h / Filmladen

Die Jungs vom Bahnhof Zoo

22:15 h / BALi Kinos

kurz & knapp

22:15 h / Filmladen

Cinema Komunisto

00:00 h / BALi Kinos

In weiter Nähe so fern

10:45 h / Filmladen

Ikuisesti sinun

11:15 h / BALi Kinos

Aus dem Ort gefallen

12:45 h / Filmladen

Home of the Free

15:00 h / Filmladen

Fremd

15:15 h / BALi Kinos

Kunst trifft Arbeit

17:00 h / Gloria Kino

Ehre

17:15 h / Filmladen

CONTEMPORARY

17:30 h / BALi Kinos

Stadtplan: Trümmer der Zukunft

19:30 h / Filmladen

Eretz Nehederet – Antizionismus in Israel

20:00 h / Filmladen

Arbeitskraft

21:45 h / Filmladen

Ein Ton Blau

22:15 h / Gloria Kino

Pushed

22:15 h / BALi Kinos

Spuren des Verbrechens

23:30 h / Filmladen

The Substance - Albert Hofmann's LSD

00:00 h / BALi Kinos

Nachtsicht

10:45 h / Filmladen

Niet zonder jou

11:15 h / BALi Kinos

Ausnahmen bestätigen die Regel

12:45 h / Filmladen

Empire of Dust

13:15 h / BALi Kinos

Letzter Wille

15:00 h / Filmladen

Generation Kunduz - Der Krieg der Anderen

15:15 h / BALi Kinos

Herzblut

17:00 h / Gloria Kino

A People Uncounted

17:15 h / Filmladen

Il Castello

17:30 h / BALi Kinos

Herrschende Verhältnisse

19:30 h / Filmladen

Die geteilte Klasse / Podzielona Klasa

20:00 h / BALi Kinos

Auf den zweiten Blick

21:45 h / Filmladen

Die Taktstürmer

22:15 h / BALi Kinos

Carrousel d'amour

22:15 h / Gloria Kino

Der Papst ist kein Jeansboy

23:30 h / Filmladen

William S. Burroughs - A Man Within

00:00 h / BALi Kinos

Die Welt des Nichtfassbaren

10:45 h / Filmladen

!Women Art Revolution

11:15 h / BALi Kinos

Versuchsreihe

12:45 h / Filmladen

Mamnou

13:15 h / BALi Kinos

Ikonographie des Krieges

14:30 h / Gloria Kino

American Passages

15:00 h / Filmladen

Chellaponnu

15:15 h / BALi Kinos

Seelentaucher

15:30 h / BALi Kinos

Hochschulportrait - FAMU

17:15 h / Filmladen

Rot sind die Füchse

17:30 h / BALi Kinos

Fiktionsbescheinigung

19:30 h / Filmladen

Wadim

20:00 h / BALi Kinos

Übersetzung der Wahrnehmung

21:45 h / Filmladen

Day is Done

22:15 h / BALi Kinos

Der Film liegt auf der Straße

22:15 h / Filmladen

Abendland

23:30 h / Filmladen

Unlike U - Trainwriting in Berlin

10:45 h / Filmladen

HEIMAT SCHWEDEN

12:00 h / BALi Kinos

Dokfest-Brunch

12:45 h / Filmladen

Ave Maria

14:00 h / BALi Kinos

Selbstthematisierung von (Video)Kunst

14:30 h / Gloria Kino

Arab Attraction

15:00 h / Filmladen

ICH KOCH

16:00 h / BALi Kinos

Am langen Ende des Lebens

17:15 h / Filmladen

Fara ad synda - Schwimmen gehen

18:00 h / BALi Kinos

Über Sätze

19:30 h / Filmladen

Kümmel baut

20:00 h / BALi Kinos

Finale

21:45 h / Filmladen

The Good Life

Desorientierung

Sonntag 13.11.2011 / 13:15 h / Filmladen

Man sagt, dass Reisen bildet. Jedenfalls verändert es einen, es sät Zweifel, verdreht die Sicht und oft verwirrt einen das Reisen auch gründlich. Vor allem dann, wenn es nicht ganz freiwillig geschieht, und richtiger als „Emigration“ oder „Flucht“ zu bezeichnen wäre. Die Filme dieses Programms erzählen von den Irritationen eines neuen Ortes, an dem man nicht findet, was man gesucht hat und obendrein oft das Gefühl hat, sich selbst zu verlieren. Aber es passiert auch, dass man etwas findet, das einem besser gefällt, als das, was man aufgegeben hat.


No Country For Old Men 1

No Country for Young Man

Sadaf Javdani gehört zu einer Generation von Iranern, die – wenn sie es sich leisten können – im Ausland studieren. Aber man studiert ja nicht nur im Ausland, man lernt, verändert sich, und ahnt schon bald, dass man nicht mehr zurückkehren wird. Die Filmemacherin hat ihren eigenen Freundeskreis befragt, um diesem Gefühl nachzuspüren: sich in der Heimat fremd zu fühlen und in der Fremde nicht heimisch zu werden. Ein Generationenporträt, das konsequenterweise mit handlicher Kamera und Skype entstanden ist, weil die Generation, um die es geht, in alle Welt zerstreut ist.


Taomadit1.jpg

Tao m'a dit...

Beflügelt (oder beschwert?) von der Lektüre des „Daodejing“ von Lao-Tse reist Léo Médard nach Peking. Er will mit eigenen Augen sehen, wovon das Buch ihm sprach. Es verwundert wohl nicht, dass er keine Bilder findet, die ihm den Taoismus erklären. Aber täuschen wir uns nicht. Während der erratischen Suche in der Großstadt setzt sich Bild für Bild ein Film zusammen, der am Ende vielleicht doch ein taoistisches Bravourstück ist.


Through the Doorways of Dre

Through the Doorways of Dream

Man sagt, die Seele reise langsamer als der Körper. Das nennt man „Jetlag“. Dieser kurze Film ist wie ein Jetlag, der bleibt. Etwas ragt herüber aus der Vergangenheit und schiebt sich zwischen Traum und Aufwachen, zwischen Abreise und Ankunft.


Tokyo Ebisu1

Tokyo - Ebisu

Wir sehen zehn Bahnhöfe der Linie Yamanote, gleichzeitig. Die Ton-Bild-Collage verteilt den Loop der Tokioter Ringbahn auf die Fläche der Leinwand und spielt dabei mit widersprüchlichen Assoziationen von Stadt: die Ordnung des Bildrahmens füllt sich mit dem Chaos der Bahnsteige, die Vielfalt der Einzelbilder tendiert zur Ununterscheidbarkeit, die Komposition kippt in die Kakophonie.


NonsiPuNullaContr

Non si può nulla contro il vento

Auf nichts ist Verlass, nicht mal auf die Landschaft. Felder, Hecken und Bäume verschieben sich gegen den Horizont, als seien sie bloß Kulissen. Alles ist relativ – aber relativ wozu?


rihla 1

Rihla

Es beginnt unter der Kuppel einer Moschee, mit den Formen des „Orients“, die sich zu drehen beginnen wie ein Simulakrum. Ein Mann erzählt von einer Reise, seiner Reise, anderen Reisen aus früheren Zeiten. Die Bilder verändern sich dabei, wie sich die Welt verändert. Die Welt des Erzählers, der aber nie anzukommen scheint, oder der in dem neuen Ort nicht das Ziel der Reise erkennt. Ist es ein Modell, ein Lager, oder ist es einfach nur Holland? Ist das Europa?


flocking

Flocking

Vögel nehmen den Himmel ein, bilden schwarze Wolken, wirbeln zu Tausenden, und bleiben doch eine einzige Form. Urinstinkt oder Disziplin? Oder Computeranimation? Man kann sich nicht satt sehen und irgendwann weiß man nicht mehr, was man sieht, und wer hier wen beobachtet. Die Vögel lassen sich in den Bäumen nieder und Spezialisten in Laboranzügen beziehen Stellung. Ein Optimist, wer da nicht an Hitchcock denkt.