Sa, 12.11. / 21:45
The Corporation


Unter den 40 im Film Interviewten sind Konzernchefs und leitende Manager aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen sowie ein mit dem Nobelpreis ausgezeichneter Ökonom, der erste Mangementguru, ein Industriespion sowie eine Reihe von Kritikern und Wissenschaftlern wie Noam Chomsky, Naomi No Logo Klein und Michael Moore.
Der Film, eine gigantische Anklageschrift, erfasst die ganze Bandbreite korporativer Untaten. Mark Achbar und Jennifer Abbott arbeiten neben Interviews auch mit Archivmaterial und eingeschobenen Grafiken. Dokumentiert werden unter anderem der Versuch, über die Patente für genetische Veränderungen das menschliche Leben selber korporativ zu vereinnahmen, die Geschäftsbeziehungen von IBM mit dem Dritten Reich und deren Beitrag zur logistischen Bewältigung des Holocaust mittels früher Computerlogistik
Kühl und sachlich im Tonfall bezieht der Film seine unglaubliche Kraft daraus, dass er Insider zur Sprache kommen lässt und so den Wahnsinn des Systems in deren eigenen Worten enthüllt. (Seattle Weekly)
Faszinierend und unterhaltsam wird jeden berühren, der noch über einen Rest von Gewissen verfügt, und jeden zum Lachen bringen, der Sinn für (schwarzen) Humor besitzt. (San Francisco Examiner)
Der Film wurde bislang mit 34 internationalen Preisen ausgezeichnet, 10 davon Publikumspreise u.a. beim Sundance Film Festival 2004.
The Corporation
Kanada 2003
Regie: Mark Achbar, Jennifer Abbott
Buch: Mark Achbar, Joel Bakan, Harold Crooks
Kamera: Mark Achbar, Rolf Cutts, Jeff Koffman, Kirk Tougas
Schnitt: Jennifer Abbott
Musik: Leonard J. Paul
Farbe und s/w / 144 Min.
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
The film takes on corporate capitalism and the ways that multinational companies do business. It subjects their exclusive fixation on profit maximization to a comprehensive critique, revealing the destructive consequences for social and ecological structures. A successful piece of political agitation and a passionate plea for a more just worldwide economic system.

