Fr, 11.11. / 19:30
Die grosse Depression Made in Germany


Durch seinen subjektiven Filter betrachtet der Filmemacher sein Heimatland, dessen Geschichte und die Menschen, die in ihm leben und jammern. Auf der ethnologischen, historischen, soziologischen und naturwissenschaftlichen Reise kommen verschiedene Protagonisten zu Wort, darunter als interessanteste wohl eine MEM-Expertin. Auch sein Vater, schon bekannt aus Faigles vorherigem Dokumentarfilm OUT OF EDEKA, weiß einiges zu berichten über neidische Nachbarn in der schwäbischen Provinz. Mit seinem Film möchte er, wie der Regisseur selber sagt, einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Deutschland auch mental wieder zu einer grüneren Landschaft wird.
Unterhaltsame Bestandsaufnahme aus einem reformgebeutelten Land.
Die grosse Depression Made in Germany
Deutschland 2004/2005
Regie/Buch: Konstantin Faigle
Kamera: Hajo Schomerus
Schnitt: Dora Vajda
Musik: Andreas Schilling
Farbe, 90 Min.
Deutsche Fassung
Are the Germans really such depressive sissies, and if so, why? Konstantin Faigle, himself a hypochondriac and diagnosed as depressive by his physician, addresses this question in a very personal and unusual trip through his native land. As a father to be, he does not want his child to be born into a depressive environment, and goes in search of the heavy German soul, inspecting various national peculiarities in the process.

