So, 13.11. / 15:00
Mädchen am Sonntag
Geschwindigkeit pur, Gefahr und Abenteuer, Schönheit und Kraft - die ersten Minuten von RP Kahls Film sind rasant. Die Bilder aus Wildheit und Verführungskraft stehen am Anfang und zugleich im Gegensatz zum Film, der geradezu französisch in seiner Art, einen liebenden Blick auf die Frauen wirft. (FAZ, Michael Althen, 2005)
MÄDCHEN AM SONNTAG portraitiert Laura Tonke, Nicolette Krebitz, Katharina Schüttler und Inga Birkenfeld. Die Vertreterinnen einer neuen jungen Darstellerriege versuchen, vor allem abseits vom TV-Mainstream-Markt, ihre Leidenschaft und Liebe zum Film zu verwirklichen. Ihre Eigenständigkeit, ihre Besonderheit und ihre Lust unabhängig und sie selbst zu bleiben, macht sie über ihren Beruf hinaus interessant.
Der Regisseur lässt die Schauspielerinnen von den Dingen des Lebens erzählen. Von ihrem Glück, ihren Ängsten und Zielen, ihrem Warten auf die perfekte Rolle. Dabei brilliert der Film durch persönlich echte und inszeniert wahre Momenten, durch die es zu einer genauen, manchmal sehr direkten und immer fantasievollen Annäherung kommt. Wir begegnen vier unverwechselbaren Darstellerinnen an ungewöhnlich gewöhnlichen Orten, im Wald und in der Badewanne MÄDCHEN AM SONNTAG versucht, die Magie ihrer filmischen Ausstrahlung in ganz persönlichen und intimen Momenten einzufangen.
Nach diesem Film werden sich die Zuschauer fragen, warum man die vier nicht öfter im Kino sieht, und sie werden RP Kahl verstehen, der zugibt: Klar bin ich auch ein bisschen verliebt in sie, das ist der Ausgangspunkt aller Filme."
Mädchen am Sonntag
D 2005
Regie/ Buch: RP Kahl
Kamera: Tanja Trentmann
Schnitt: Stephanie Kloss
Ton/ Musik: Tom Weitemeier, Alexander Kraut
Farbe/ 79 min
Deutsche Fassung
www.rpkahl.de
Pop cinema for dreaming and falling in love, a film essay about the aura of four highly distinctive actresses: Laura Tonke, Nicolette Krebitz, Katharina Schüttler und Inga Birkenfeld. Their independence, uniqueness and their wish to remain themselves, make them interesting even beyond their professional lives.

