Do, 10.11. / 15:15
Merz Akademie Hochschule für Gestaltung Stuttgart
Vorgestellt von Constanze Ruhm, Christoph Dreher und StudierendenDie Reihe der Hochschulporträts widmet sich in diesem Jahr der Merz Akademie Hochschule für Gestaltung Stuttgart. Gemeinsam stellen Dozenten und Studierende elf aktuelle Arbeiten sowie die Ausbildung vor.
The ongoing series of German university portraits is dedicated this year to the Merz Academy of Art and Design in Stuttgart. The lecturers and students present eleven current works as well as providing a look at the training received at the Academy.
Die Merz Akademie, gegründet 1918, ist heute eine private, staatlich anerkannte Hochschule für Gestaltung. Der achtsemestrige Diplom-Studiengang "Kommunikations-Design umfasst die Studienrichtungen Film und Video, Neue Medien sowie Visuelle Kommunikation. Der dreisemestrige Studiengang "European Media Master of Arts" (EMMA), konzentriert sich auf die gestalterisch-konzeptionelle Anwendung neuer Medientechnologien in kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Bereichen. Ihren rund 270 Studierenden bietet die Merz Akademie eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre und intensive Betreuung durch ein internationales Professoren- und Dozententeam, das für die dezidiert inhaltliche Ausrichtung der Ausbildung steht.
Zentraler Ansatz der Lehre ist die integrierte ästhetische, technische und kulturelle Kompetenzbildung für eine neue Autorschaft, die der Dynamik der medialen und kulturellen Entwicklung entspricht. Angestrebt wird die Ausbildung von Experten der Kommunikation, die zukünftige soziale, kulturelle und wissenschaftliche Verhältnisse mitgestalten. Den Studierenden steht ein umfangreiches technisches Equipment zur Verfügung, das die Bereiche Fotografie, Druck, Computer-Labs, Tonbearbeitung, Videoschnitt bis hin zum 3-D-Blue-Screen-Studio auf neuestem Stand abdeckt. Mit Projekten, Ausstellungen, Fachtagungen und über die Verlagsgemeinschaft merz & solitude wendet sich die Merz Akademie regelmäßig an die Öffentlichkeit und gestaltet so das außerakademische kulturelle Leben mit.
Gegenstand des Studiums Film und Video sind die zeitbasierten Medien und ihre künstlerische Gestaltung. Die zeitbasierten Medien stützen sich auf technische und gestalterische Verfahren der Fotografie, des Films und der elektronischen und rechnergestützten audiovisuellen Bewegtbildmedien. Analyse und Aneignung dieser Verfahren in ihren historischen und technologischen Kontexten stehen im Zentrum des Studiums. Den Hintergrund bildet eine umfassende Auseinandersetzung mit Geschichte und Theorie der zeitbasierten Medien, sowie mit Kunstgeschichte und Kulturtheorie.
In Werkstattkursen und Übungen werden nicht nur praktische Kenntnisse im Umgang mit digitaler Videotechnik vermittelt, sondern auch Erfahrungen in Produktionsplanung und ablauf gesammelt. Das Praktikum gibt Einblicke in die professionellen Arbeitsfelder zeitbasierter Medien. Vorträge, Kurse und Exkursionen vertiefen das Wissen über Konzeption, Finanzierung und Realisierung von Filmen in Fernsehen und Kino sowie im Kunstbereich. Im Laufe des Studiums werden mehrere ein- oder mehrsemestrige Projekte realisiert. Der Schwerpunkt liegt auf kleineren Formaten, wobei dokumentarische, fiktionale oder experimentelle Formen und auch ihre Kombination (Essays, Doku-Fiction) möglich und erwünscht sind.
Informationen zum Studium:
Studentensekretariat
Annette Spreer
Teckstr. 58
70190 Stuttgart
Tel.: 0711-268 66-0
e-mail: info@merz-akademie.de
sowie:
Prof. Constanze Ruhm: constanze.ruhm@merz-akademie.de
Prof. Christoph Dreher: christoph.dreher@merz-akademie.de
Im Rahmen der Veranstaltung werden folgende Produktionen gezeigt:
Das A bis Z im LetrasetGuido Negenborn, Deutschland 2005, 3 Min.
Up there
Carlo Peters, Deutschland 2003, 10 Min.
Carlo Peters, Deutschland 2003, 10 Min.
ShadowEmil Stefanov, Domink Apanowicz, Jennifer Mattes, Deutschland 2004, 6:30 Min.
http://www.apanowicz.de/shadow
Candy
J. Mattes, D. Apanowicz, D 2004, 4:20 Min.

J. Mattes, D. Apanowicz, D 2004, 4:20 Min.
Tochter seinJulia Herbster, Deutschland 2005, 5:20 Min.
Urban Flows
Philip Fricker, Jens Schwengel
Deutschland 2005, 3:40 Min.

Philip Fricker, Jens Schwengel
Deutschland 2005, 3:40 Min.
OrginalAlbert Pescheck, Christian Gölz
Deutschland 2003, 5 Min.
Up in smoke
Aurèle Mechler, Deutschland 2003, 3:15 Min.

Aurèle Mechler, Deutschland 2003, 3:15 Min.
A Werewolf Trash LovestoryJochen Fleischmann
Deutschland 2005, 11:40 Min.
Jochen.Fleischmann@merz-akademie.de
Schluss mit lustig
Albert Pescheck, Christian Gölz
Deutschland 2004, 00:30 Min.
Albert Pescheck, Christian Gölz
Deutschland 2004, 00:30 Min.
Außerdem ist im Programm Freundliche Übernahme der Film Do not listen! von Cem Kaya zu sehen.

