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Der Bauer und der Bobo – Wie aus Wut Freundschaft wurdeGeplant ab 29.09.

Land (Jahr)

Österreich (2022)

Regie

Kurt Langbein

Laufzeit

96 Minuten

Witzig und doch bitter ernst – Kurt Langbeins Dokumentarfilm befreit das bäuerliche Dasein von allen MarketingSchönfärbereien und liefert ein schonungslos ehrliches Bild von der landwirtschaftlichen Arbeit im 21. Jahrhundert. Der steirische Bergbauer Christian Bachler zieht auf Facebook gegen den wortgewaltigen „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk zu Felde. Dieser lobt ein Urteil, in dem ein Bauer für das gefährliche Verhalten seiner Kühe verurteilt wurde. Klenk sei ein „arroganter Oberbobo“ und ignoriere die Lage der Bauern: „Steigen Sie von ihrem Bobo-Ross und kommen Sie zu einem Praktikum.“ 250.000 Menschen sehen das Video. Klenk kommt und lernt Bachlers Welt kennen. Aus dem Streit wird eine Freundschaft. Bachler gilt als Wutbauer: Seine systemkritischen Erzählungen und Bildgeschichten auf Facebook haben 25.000 Follower. Der Rebell betreibt auf 1450 Metern mit Kühen, Alpenschweinen, Yaks, Gänsen und Hühnern eine alternative Landwirtschaft mit Almbetrieb und Selbstvermarktung, eine Art alpines Bullerbü. Doch der Weg dorthin war schwierig. Mit 20 Jahren hatte Bachler den Hof übernommen und mit leicht erteilten Krediten eine konventionelle Milchproduktion aufgezogen. Doch dann brach der Milchpreis ein, und die Bank droht mit der Versteigerungs des Hofs, sollte der Kredit nicht zurückgezahlt werden. Daraufhin startet der Oberbobo und Journalist eine CrowdfundingAktion, die ihres Gleichen sucht.

 

Geplant ab 29.09.