

Der lange FebruarFr. | 29.5. | 20 Uhr (Gloria) | Regisseur Michael Stadnik ist zu Gast
Land (Jahr)
Deutschland/Ukraine (2025)
Regie
Michael Stadnik
Laufzeit
79 Minuten
Ein Monat, der kein Ende zu nehmen scheint: Michael Stadnik dokumentiert in Der Lange Februar den russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die darauffolgende Besatzung von Butscha. Er zeigt, wie die Einwohner*innen während der Besatzung Hunger, Durst und Kälte überstanden. Eine der dokumentierten Geschichten handelt vom Chor der St.-Andrij-Kirche wo russische Soldaten einen Sänger sowie seine gesamte Familie und Nachbarn töteten und beleuchtet die Hintergründe der Morde und wie die Überlebenden heute mit dem Trauma leben. Eine Symphonie aus unterschiedlichen Perspektiven und Privataufnahmen der Bewohner*innen zeigen eindrücklich den Alltag unter Gewalt, Angst und Okkupation. Stadnik hat selbst Verwandte in der Nachbarstadt Butschas und es waren seine persönlichen Verbindungen, die einen bisher einzigartigen Blick auf die Realität unter der russischen Besatzung möglich machen.
Im Anschluss:
Gespräch mit Regisseur Michael Stadnik, Liubov Krupnyk (Mitarbeiterin im Dokumentationszentrum des russisch-ukrainischen Krieges im Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine in Kyiv) und Michael Roth (Europastaatsminister a.D.)
Moderation: Maike Bartsch
Grußwort: Martin Bach, Leiter des Kulturamtes
Eine Veranstaltung im Rahmen des Café Schytomyr 29.-30. Mai:
Anlässlich der Städtepartnerstadt mit der ukrainischen Stadt Schytomyr veranstaltet die Europa-Union Kassel in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und weiteren Organisationen und Vereinen am 30.05. im Rathaus Kassel einen Tag der Begegnung mit Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Über Herausforderungen wie der Kriegsalltag in der Ukraine, Berichte von Ukrainer:innen in Kassel, Ressourcen und Zivilschutz, Wehrhaftigkeit und Resilienz, russische Narrative und hybride Kriegführung sowie Nothilfe wird informiert und diskutiert.





























