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EvolutionGeplant zum Bundesstart am 25.08.

Land (Jahr)

Ungarn (2021)

Regie

Kornél Mundruczó

mit

Padmé Hamdemir, Goya Rego u.a

Laufzeit

100 Minuten

FSK

12

Regisseur Kornél Mundruczó und Kata Wéber, die das erschütternd-ergreifende, aber auch bissig-ironische und stellenweise höchst persönliche Drehbuch verfasste, gehen in „Evolution“ der Frage auf den Grund, was es bedeutet, jüdisch zu sein. In eindrucksvollen Bildern beschreiben sie den Schmerz und die Stigmatisierung, die von Generation zu Generation vor allem unbewusst weitergegeben werden. Der Film ist in drei Teile unterteilt, die eng miteinander verwoben sind: In einer verlassenen Gaskammer wird ein kleines Mädchen gefunden, das auf wundersame Weise überlebt hat. Jahrzehnte später in Budapest wird Éva, schon etwas dement, von ihrer Tochter Léna nach Geburtsurkunden und Ausweispapieren gefragt – doch alle offiziellen Dokumente, die sie besitzt, sind gefälscht, um ihre jüdische Herkunft zu verbergen. Und dann ist da noch Évas Enkel Jonás. Er ist gerade mit seiner Mutter nach Berlin gezogen und weiß gar nicht mehr, wer oder was er ist – nur das weiß er: dass er sich als Jude in der Schule ausgeschlossen fühlte. Éva, Léna, Jonas: Großmutter, Mutter und Sohn, gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

Geplant zum Bundesstart am 25.08.