

Im Schatten des Orangenbaums
Originaltitel اللي باقي منك
Land (Jahr)
Germany, Cyprus, United States of America, United Arab Emirates, Qatar, Egypt, Jordan, Greece, Palestinian Territory (2025)
Regie
Cherien Dabis, Thanassis Karathanos
mit
Saleh Bakri, Cherien Dabis, Adam Bakri, Maria Zreik, Mohammad Bakri
Genre
Drama
Laufzeit
145 Minuten
FSK
12 (Gewalt, Bedrohung, Verletzung)
Inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte, erzählt Regisseurin Cherien Dabis mit „Im Schatten des Orangenbaums“ eine zutiefst persönliche und zugleich universelle Geschichte. Dabis, deren Vater selbst palästinensischer Flüchtling war, verarbeitet in ihrem Drehbuch und ihrer Inszenierung die Erfahrungen von Vertreibung, Demütigung und Resilienz, die sie selbst als Kind miterlebte. Der palästinensische Teenager Noor wird bei einem Protest gegen israelische Soldaten angeschossen. Seine Mutter Hanan durchbricht die vierte Wand und erzählt uns die bewegende Geschichte ihrer Familie, die sich über fast 75 Jahre erstreckt. Ihre Erzählung beginnt 1948, als die arabisch-israelischen Kriege das Leben ihrer Familie unwiderruflich verändern. Hanan nimmt uns mit in die Vergangenheit, in die Stadt Jaffa, die damals das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Palästinas war. Dort sehen wir, wie ihre Familie, darunter ihr Ehemann Salim und ihr Schwiegervater Sharif, mit der Enteignung ihres Hauses und ihrer Orangenplantage konfrontiert wird. Die Verwerfungen der Geschichte setzen sich über Generationen fort: Salim, der als Kind die Schrecken der Flucht erlebte, wird als Vater selbst Opfer von Gewalt und Demütigung – eine Szene, die sein Sohn Noor als Feigheit missversteht… Dabis beschreibt den Film als „eine Hommage an die Generationen von Palästinensern, die diese Geschichte durchlebt haben“.
























