

Gelbe Briefe
Originaltitel Sarı Zarflar
Land (Jahr)
Deutschland, Frankreich, Türkei (2026)
Regie
İlker Çatak
mit
Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas, Şiir Eloğlu, Eray Egilmez
Genre
Drama
Laufzeit
129 Minuten
FSK
12
Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film „Das Lehrerzimmer“ legt der Oscar-nominierte Regisseur İlker Çatak mit „Gelbe Briefe“ erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss. Eindrucksvoll getragen von den türkischen Schauspielstars Özgü Namal und Tansu Biçer schafft lker Çatak ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt. Als angesehenes Künstlerehepaar leben Derya und Aziz, gemeinsam mit ihrer Teenager-Tochter Ezgi, im türkischen Ankara ein zufriedenes Familienleben. Als sie jedoch bezichtigt werden, sich gegen den Staat aufzulehnen, verlieren beide scheinbar willkürlich von einem auf den anderen Tag ihre Arbeit und ihre gesamte Lebensgrundlage. Gezwungenermaßen geht die Familie nach Deutschland ins Exil, doch ihren Kampf für Gerechtigkeit, ein Leben in Würde sowie für ihre Ideale als Kunstschaffende geben Derya und Aziz nicht auf. Die gesamte Familie wird durch die politische Verfolgung auf die Probe gestellt, besonders leidet allerdings die Beziehung der Eltern zu ihrer heranwachsenden Tochter.

























