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SterbenGeplant zum Bundesstart am 25.04. // Preview: So., 21.04., um 14 Uhr (BALi)

Land (Jahr)

Deutschland (2024)

Regie

Matthias Glasner

mit

Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Ronald Zehrfeld, Robert Gwisdek

Genre

Drama

Laufzeit

183 Minuten

Mit seinem Familiendrama „Sterben“ nimmt Regisseur Matthias Glasner zum dritten Mal in seiner Karriere beim Berlinale-Wettbewerb teil und konkurrierte 2024 um den Goldenen Bären. Am Ende wurde der Film mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet. Dirigent Tom Lunies, Anfang 40, verarbeitet in der neuen Komposition namens „Sterben“ gemeinsam mit seinem depressiven besten Freund Bernard das Thema der Todgeweihten und baldigen Abschiede, die auch vor seiner Familie nicht halt machen. Da wäre seine Mutter Lissy Lunies, Mitte 70, die ihre Lebenszeit wegen Diagnosen wie Diabetes, Krebs, Nierenversagen und baldiger Blindheit schnell schwinden sieht. Sein dementer Vater Gerd siecht bereits im Heim dahin. Toms Schwester Ellen wählt statt der Pflicht lieber den Rausch: Gemeinsam mit ihrer Affäre, dem Zahnarzt Sebastian, lässt sie sich bei Martinis volllaufen. Und dann wäre da noch Toms Exfreundin Liv, die ihm ihr eigenes Kind zur Aufsicht unterjubelt, das gut und gern sein eigenes hätte sein können. Hat sich die Familie Lunies zuvor auseinandergelebt, muss sie sich über kurz oder lang mit dem Thema Tod auseinandersetzen – und findet dabei (ungewollt) zueinander. „Sterben“ ist ein Film über die Intensität des Lebens angesichts der Unverschämtheit des Todes. Er ist zart und brutal, absurd lustig und todtraurig, furchtbar bitter und manchmal überraschend schön.

Standbild aus dem Film Sterben
Standbild aus dem Film Sterben